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Stuttgarter Zeitung | 15.06.2018 | von Luca Kraus

Trainer weg – Mannschaft zerrüttet - Chris Seeber, der Nachfolger von Thorsten Talmon, hat sich vergeblich um Schadensbegrenzung bemüht. Jetzt wird in der A-Liga ein Neuanfang gemacht. Mit der Trennung von Trainer Thorsten Talmon Anfang April nahm das Unheil seinen Lauf. Der TSV Flacht hatte zwar schon seine ersten drei Spiele im neuen Jahr verloren und stand auf einem Abstiegsplatz, es bestand aber zumindest noch Hoffnung auf den Klassenerhalt. Die wurde dann von Woche zu Woche kleiner. Der überraschende Abschied des Erfolgstrainers löste heftige Unruhen im Verein aus. Die Mannschaft zerfiel in mehrere Gruppen. Als Chris Seeber als neuer Coach vorgestellt wurde, dachte er, ein intaktes Team vorzufinden. Doch er merkte schnell, dass er sich getäuscht hatte und es mit dem Ligaverbleib richtig eng werden würde: „Die gesamte Situation war eine Katastrophe, die Mannschaft untereinander zerrüttet. Ich war mehr als Disponent denn als Trainer gefragt, habe aber gute Miene zum bösen Spiel gemacht und versucht, Schadensbegrenzung zu betreiben.“ In den vergangenen Wochen konzentrierte sich Seeber nach eigenen Aussagen schon auf die neue Saison in der Kreisliga A. Da sich zahlreiche Abgänge andeuteten und die personelle Situation immer schwieriger wurde, fasste er das Training von erster und zweiter Mannschaft zusammen. „Vor einigen wenigen Spielern muss ich wirklich den Hut ziehen. Aber die anderen, die das Team retten sollten, haben ihre Prioritäten anders gesetzt und sind gekommen und ferngeblieben wie sie wollten. So ist eine enorme Frustration entstanden, die dafür gesorgt hat, dass die Vorfälle als Ausrede genutzt wurden“, erzählt Seeber, der in der Rückrunde nur fünf Punkte holte. Umso mehr freut er sich auf die kommende Spielzeit. In Tobias und Manuel Rünz, Sven und Marco Gritsch, Maik Bauer, Taner Camlice, Giuseppe Desiderio, Chris Eisenhardt, Dominic Elfadli, Marco Fink, Florian Hecker, Jan Jessberger und Adrian Martone verlassen 13 Spieler den Verein. Die zweite Mannschaft wird aufgelöst, im Kader der ersten rechnet Seeber mit 22 bis 24 Akteuren. Dazu gehören Innenverteidiger Robin Reck, der vom SV Gebersheim II kommt, zwei Spieler aus der eigenen A-Jugend sowie bis zu drei externe Neuzugänge. Die Säulen bilden die verbliebenen Kevin Bauer, Lukas Schramm, Ronny Teutsch sowie Patrick und Timo Essig. „Der Verein hat diesen Schnitt gebraucht“, sagt Seeber. „Jetzt können wir neue Dynamik reinbringen und junge Spieler einbauen. Ich bin richtig positiv gestimmt, dass wir wieder eine Einheit bilden werden.“

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