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Bericht der Leonberger Kreiszeitung

Der Titelverteidiger steht wieder im Endspiel! Überzeugt hat der TSV Heimerdingen beim 4. Eugen Essig-Gedächtnisturnier nicht. Aber der Landesligist feierte Erfolge gegen den SV Leonberg/Eltingen und den Gastgeber aus Flacht. Er steht damit als Gruppensieger fest. Andreas Klingbeil 

Das vierte Eugen Essig-Gedächtnisturnier hat gestern Abend so begonnen wie die dritte Auflage der Traditionsveranstaltung, die zuvor 25 Jahre lang unter dem Namen Rudi Essig-Turnier bekannt war, aufgehört hat – mit einem 2:1 des TSV Heimerdingen gegen den SV Leonberg/Eltingen (ehemals TSV Eltingen). Die beiden Finalisten des Vorjahres trennten sich zwar mit dem gleichen Ergebnis, und der Titelverteidiger aus Heimerdingen machte auch gleich noch den erneuten Finaleinzug im zweiten Spiel mit dem 3:1 gegen den TSV Flacht perfekt. Zufrieden konnte Heimerdingens Trainer Holger Ludwig mit dem Auftritt seines Teams vor allen Dingen in diesem ersten Spiel nicht sein. „Wenn man einen Titel holt, dann will man den natürlich auch verteidigen“, hatte der Coach vor dem Auftaktspiel gesagt. Er räumte aber gleichzeitig ein, dass seine Schützlinge nach dem Trainingslager am Wochenende und einer weiteren Einheit durchaus noch schwere Beine haben könnten. Zudem fehlten mit Daniel Riffert, Patrick Kraut, Jörn Pribyl und Denis Schäffler eine Reihe von Stammkräften. Zunächst sah es so aus, als könnten andere in die Bresche springen. Sandro Maier von der zweiten Mannschaft zum Beispiel, der nach Flanke von Alexander Frey quer in der Luft lag und nach nur drei Minute einen herrlichen Treffer erzielte. Nur zwei Minuten später glich Neuzugang Sven Gritsch per Distanzschuss aus. Und schon da wurde deutlich, dass der Landesligist vor allem bei Standards ungewohnt große Probleme hatte. Michele Ancona antwortete zwar schnell mit dem 2:1, danach schien sich der TSV Heimerdingen aber mehr auf das Verwalten konzentrieren zu wollen.

 

Der SV Leonberg/Eltingen hatte teilweise mehr vom Spiel und die klaren Chancen. Gianluca Buchholz kam frei zum Abschluss und verfehlte (35.), Patrik Hofmanns Kopfball landete am Querbalken (43.), und der Schuss von Mathias Falsch außen am Lattenkreuz (46.). Trotz verlorenem Spiel war SV-Trainer Benjamin Schäffer zufrieden: „Das war eine super Einheit für jeden einzelnen. Vielleicht hätte ich mehr davon reden sollen, dass wir das Spiel gewinnen wollen.“
Den nächsten Schritt zur Titelverteidigung machte Heimerdingen mit dem 3:1 gegen den Gastgeber aus Flacht, der sich nach dem Abstieg in die A-Liga neu formieren muss. Die Tore erzielten Mahran Husein (10., 46.) sowie Michele Ancona (52) und für Flacht Marc Reichert (60.).
 
 
Im Bezirksligaduell zwischen dem TSV Merklingen und dem TSV Höfingen gab es beim 1:1 keinen Sieger. Die Premiere für den Turnierneuling aus Höfingen begann vielversprechend. Die erste Chance hatte zwar Merklingen, das erste Tor gelang jedoch dem Team von Spielertrainer Sebastian Bortel. Nachdem ein Ball von Desmond Ibeawuchi von Schlussmann Marc Widmaier abgewehrt worden war, traf Denis Schranz im Nachschuss. Den Ausgleich erzielte Thomas Hampel in der zweiten Hälfte per Foulelfmeter. „Wir wollen ein gutes Spiel machen und ein Erfolgserlebnis einsammeln. Gegen Altkreismannschaften verliert man nur ungern“, hatte Merklingens Coach Thomas Wohland noch vor der Partie gesagt. Zumindest zum Teil wurde diese Vorgabe von seinen Mannen in die Tat umgesetzt.

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