Der TSV Flacht wünscht frohe Weihnachten
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Wir möchten uns bei unseren treuen Fans, unseren Gönner und Sponsoren, sowie all diejenigen, welche die Fußballabteilung im Jahr 2023 unterstützt haben, recht herzlich bedanken.
Ein besonderer Dank an unser Trainerteam und Betreuer, der Mannschaft, Pressewart, Kassier und Stadionsprecher, Platzwarte, sowie dem TSV Facebook- und Instagram Team. Wir wünschen allen besinnliche Weihnachtstage sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2024. Kommt sicher und gesund ins neue Jahr, auf dass wir uns bald an der Kelterstraße wiedersehen werden!
Eure TSV-Fußballabteilung
Bernd Feyler und Nico Lautenschlager
Binder Blaubären Flacht vs. TV Dingolfing – Jahresfinale in der Sporthalle Höll-Ost
Am kommenden Sonntag, den 17.12.2023, steht für die Binder Blaubären Flacht das letzte Spiel des Jahres an. Die Mannschaft reist nach Bayern, um sich mit dem TV Dingolfing zu messen, der aktuell den sechsten Platz in der Tabelle belegt. Das Spiel verspricht Spannung und wird um 15:00 Uhr in der Sporthalle Höll-Ost angepfiffen.
Die Blaubären haben bisher eine wechselhafte Saison hinter sich, doch sie sind entschlossen, das Jahr mit einem positiven Ergebnis abzuschließen. Die "Dingos" haben sich als ein hartnäckiger Gegner erwiesen und werden sicherlich alles daransetzen, vor heimischem Publikum einen Sieg einzufahren.
Ein Fanbus der #blaubärbande wird die Spielerinnen nach Bayern begleiten und für lautstarke Unterstützung sorgen. Die Fangemeinde hat bereits ihre Outfits und Gesänge vorbereitet, um ihre Mannschaft anzufeuern und für eine heimische Atmosphäre in der gegnerischen Halle zu sorgen.
Die Begegnung verspricht ein spannendes Duell zu werden, bei dem beide Teams nichts unversucht lassen werden, um das Jahr mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen. Die Fans können sich vor Ort sowie im Stream auf ein packendes Match freuen.
Wir wünschen den Binder Blaubären Flacht viel Erfolg und hoffen auf einen Sieg zum Jahresende!
📸Nils Wüchner
Die Blaubären im Volleyball-Stresstest
Der TSV Flacht muss in der Zweiten Liga Pro beim letztjährigen Meister TV Dingolfing ran – und bereitet sich mit speziellen Übungen vor.
Die Karten sind verteilt. Hier der TV Dingolfing, der vergangene Saison Meister der zweiten Liga Süd wurde, dort die Binder Blaubären Flacht, die per Wildcard in die zweithöchste Liga gerückt sind. Bayerischer Favorit empfängt schwäbi- schen Außenseiter an diesem Sonntag (15 Uhr). „Wir wollen Dingolfing ein wenig är- gern“, sagt Blaubären-Coach Nico Reinecke, „wenn uns das etwas gelingt holen wir einen Punkt, wenn uns das besser gelingt zwei.“
Punkte sind überlebenswichtig im Kampf gegen den Abstieg, die Partien des TSV (drei Siege, sechs Niederlagen) haben gezeigt: Wenn die Frauen ihre Bestleistung abrufen, können sie fast jedes Team besiegen, ledig- lich die in zehn Partie ungeschlagene Truppe von Schwarz-Weiß Erfurt scheint eine Übermannschaft zu sein. „Jede Spielerin von uns besitzt Zweitliga-Niveau. Unser Problem ist aber“, betont Reinecke, „wir rufen diese Topleistung nicht konstant genug ab.“ Diese Schwankungen treten mal von Spiel zu Spiel auf oder auch innerhalb einer Begegnung.
Der Cheftrainer hat den Volleyballerinnen einen Stresstest verordnet, um Druck aufzubauen und Spielsituationen zu simu- lieren. Kurz gesagt: Die normale Spielroutine soll unterbrochen werden, damit das Ge- hirn lernt, auch unter Stress die richtigen Entscheidungen zu treffen. „Wir wollen das Team an den Rand der Überforderung brin- gen“, erklärt Reinecke. Eine Variante: Es spielen auf einer Spielfeldhälfte drei gegen drei – jede Spielerin hat ein farbiges Arm- band und eine Rückennummer.
Wird der Ball auf eine Position geschlagen, müssen Name, Nummer und Farbe der Spielerin gerufen werden. Die Positionen än- dern sich nach jedem Spielzug, was die Aufgabe erschwert, weil Routinen durchbrochen werden. Es geht um mehr als lediglich da- rum, den längst in Fleisch und Blut übergegangenen Spielablauf zu wiederholen. Das Gehirn muss mitdenken – die Situation ist vergleichbar, als fordert man einen Rechtshänder auf, die Zähne mit der linken Hand (sauber!) zu putzen und dabei auf einem Bein zu stehen. „So wollen wir mehr Qualität in unser Spiel bringen“, sagt Reinecke.
In einer anderen Übung geht es sechs gegen sechs, dabei dürfen manche Bälle frei gespielt werden, andere müssen nach exak- ten Vorgaben verarbeitet werden. Mitunter gibt es sogenannte Wenn-Dann-Situatio- nen, das bedeutet: Wird der Ball auf eine be- stimmte Art oder auf eine bestimmte Posi- tion gespielt, muss zwingend eine vorher festgelegte Aktion folgen. Oder: Um Druck
zu simulieren, muss der Ball bei 50 Versu- chen in einer knapp bemessenen Zeit mindestens 30-mal eine kleine Fläche treffen. „Der Druck im Spiel kann zwar nicht zu 100 Prozent simuliert werden“, sagt der Chef- coach, „aber so schafft man eine ähnliche Si- tuation.“ In Dingolfing wird sich zeigen, wie multifunktional die Blaubären sind und wie sehr sie ihre Gegnerinnen ärgern können.