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News

1. Bundesliga: ERGEBNIS SSC Palmberg Schwerin - Binder Blaubären TSV Flacht

Die Favoritenrolle lag beim heutigen Spiel ganz klar beim Gastgeber SSC Palmberg Schwerin und dieser sind die Schwerinerinnen auch eindeutig gerecht geworden. Die Flachter Blaubären haben stark gekämpft - besonders in Satz 3 -, mussten sich jedoch nach 60min geschlagen geben.

Im Überblick:
👕 Schwerin vs Flacht
📅 13.02.2026, 18:00 Uhr
📍 Palmberg Arena
📊 3:0 (25:12, 25:12, 25:19)
🥇 @leanagrozer (Schwerin)
🥈 Sara Marjanović (Flacht)
⌛ 60 Minuten (18, 20, 22)
🙌🏼 1653

Das nächste Spiel findest am 21.02.2026, um 19:30 Uhr zu Hause gegen Hamburg statt.

📸 @nils_wuechner | Michael Dittmer

🖤💙


1. Bundsliga - Binder Blaubären TSV Flacht: Es wird schwer in dieser Woche

Knappe sechs Tage nach dem Kraftakt gegen den Ligaprimus Allianz MTV Stuttgart haben die Binder Blaubären TSV Flacht das nächste Schwergewicht vor der Brust. Diese Reise zum SSC Palmberg Schwerin birgt einige Herausforderungen.

Lange Auswärtsreise für die Flachter Frauen
Nicht nur der Gegner wird für die Blaubären zu einer großen Hürde, die Auswärtsfahrt an die Ostsee verlangt dem Team einiges ab. Da das Duell zwischen dem Rekordmeister und dem Aufsteiger auf den frühen Freitagabend gelegt wurde, werden die Spielerinnen des TSV Flacht bereits am Donnerstagabend aufbrechen. Negativ ist, dass die Blaubären, von denen keine einzige den Sport hauptberuflich ausübt, einen Urlaubstag aufwenden müssen. Positiv steht dem gegenüber, dass alle Spielerinnen diesen bewährt bekamen und mit auf die 770 Kilometer weite Reise gehen.

Schwerin „nur“ dritte Kraft und dennoch stark
In vielen Saisons war der SSC Palmberg Schwerin die beste, mindestens zweitbeste Mannschaft im deutschen Volleyball. Aktuell steht das Team von Felix auf Platz drei, hinter dem aufstrebenden Pokalfinalisten VfB Suhl LOTTO Thüringen. Die Punktgleichheit der beiden Teams – Suhl und Schwerin -, die elf Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Stuttgart haben, zeigt dennoch: Schwerin ist auch in der aktuellen Saison eine der Top-Mannschaften der ersten Liga. Zwölf Siege feierten die SSC-Frauen in dieser Ligasaison bereits, zuletzt ließen sie jedoch einen Punkt bei den Skurios Volleys Borken. Ob der nächste Aufsteiger den Giganten in deren Halle verärgern kann, ist jedoch sehr fraglich.

Trotz Niederlage erinnert man sich gern
Flacht tritt das Eröffnungsduell des Spieltages mit hunderten Kilometern auf dem Buckel an. Dennoch weckt der Gegner positive Erinnerungen. Im Hinspiel wuchs der Underdog weit über sich hinaus und verlangte dem deutschen Meister alles ab. Noch heute spricht man in der Bärenhöhle von einer der besten Saisonleistungen der Mannschaft. Nur bei der Niederlage gegen Mit-Aufsteiger Borken sowie den beiden Siegen gegen Hamburg und Wiesbaden sammelten die Blaubären mehr Punkte als gegen die Macht von der Ostsee. Auf die Niederlage gegen Schwerin folgte bereits damals das Spiel gegen den ETV Hamburg und das gewann der TSV Flacht. Diese Geschichte darf sich gern wiederholen.Text: FN | Binder Blaubären TSV Flacht
Foto: Nils Wüchner


regioTV: Volleyballparty zwischen den Binder Blaubären TSV Flacht und Allianz MTV Stuttgart

Seit dieser Saison gibt es in der Volleyball Bundesliga ein echtes Derby. Nur 30 Kilometer trennen die Spielstätten der Binder Blaubären vom TSV Flacht und die des Allianz MTV Stuttgart – Sportlich liegen zwischen den beiden Teams allerdings Welten. Hier leidenschaftliche Volleyballerinnen aus der Region, die tagsüber studieren oder einem Vollzeitjob nachgehen – dort internationale Vollprofis aus allen Herren Ländern. Über die Favoritenrolle in diesem Spiel musste man also nicht lange diskutieren.

Quelle: regioTV 
Di., 10.02.2026 • 07:10 Uhr•02:48


Satz drei der Blaubären ärgert Trainer Hartmann

Volleyball-Bundesligist TSV Flacht hat erwartungsgemäß 0:3 gegen Topteam Allianz MTV Stuttgart verloren – in Satz drei stehen die Blaubären völlig neben sich.

Leonberger Zeitung vom 09.02.26 | Jürgen Kemmner

Nach einer Stunde Spielzeit war das schwäbische Derby in der Volleyball-Bundesliga beendet: Der Überflieger der Liga Allianz MTV Stuttgart hatte den Aufsteiger Binder Blaubären TSV Flacht in dessen mit 433 Zuschauern erneut ausverkauften Heckengäusporthalle erwartungsgemäß klar mit 3:0 (25:17, 25:16, 25:9) besiegt.

Die Niederlage schmerzte TSV-Cheftrainer Manuel Hartmann kaum, sie war einkalkuliert gewesen, schließlich spielen die Stuttgarterinnen sportlich und finanziell im Grunde in einer anderen Liga als die Blaubären – allein der Saisonetat beträgt mit 2,5 Millionen Euro das Zehnfache dessen, was der TSV Flacht in seine Spielzeit investiert.

Was aber Manuel Hartmann nur schwer verdauen konnte, war die Leistung, die seine Mannschaft im dritten Satz aufs Parkett gelegt hatte. Mit 9:25 waren die Blaubären in nur 18 Minuten zur Strecke gebracht worden. Dabei hatten sie ganze drei(!) Angriffspunkte erzielt – die übrigen sechs lieferte Spitzenreiter Allianz MTV durch Aufschlagfehler frei Haus, was den Stuttgarter Trainer Konstantin Bitter ziemlich nervte: „Wir haben im gesamten Spiel zu viele direkte Fehler gemacht.“ Ein Schönheitsfehler, mehr nicht. Trainerkollege Hartmann jedenfalls war da schon mehr derangiert und ernüchtert nach der Schnellabfertigung.

„Was mich vor allem geärgert hat“, sagte der 39-Jährige, „war, dass wir mental aufgegeben haben.“ Ohne Mut, ohne Kampf, ohne Willen hatten die Blaubären den letzten Durchgang bestritten und damit das recht ordentliche Geschmacksmuster der Sätze eins und zwei ein Stück verunreinigt, als tröpfle man etwas Essig in einen eigentlich sehr passablen Wein. „Nur drei Angriffspunkte sind zu wenig“, bemerkte Hartmann, die Gesamtbilanz von 40:19 Angriffspunkten zugunsten von Allianz MTV Stuttgart sei „vollkommen normal“.

An den beiden Durchgängen zuvor hatte kaum einer aus dem Lager der Blaubären etwas auszusetzen, erst mit dem Punkt zum 15:14 zogen die Gäste aus Stuttgart in Satz eins davon zum 25:17. Satz zwei war zwar für die TSV-Frauen schon früh verloren (11:19), dennoch versuchten sie weiter zu punkten, was immer wieder gelang. „Phasenweise konnten wir mithalten“, fand Manuel Hartmann, „aber wenn Stuttgart mit dem ersten Ball keine Probleme hat, machen die den Punkt. Dann fehlen uns die Mittel.“ Immerhin: Der Meisterschaftsfavorit konnte nicht allein mit seiner zweiten Garde auftreten, die Stammkräfte waren schon auch gefordert. „Wir haben unsere Pflicht erfüllt“, stellte Allianz-Trainer Bitter nüchtern fest.

Warum die Blaubären ohne erkennbaren Grund im letzten Durchgang so rettungslos im See versanken wie ein Stein, konnte sich auch Leonie Büdenbender nicht erklären, die als wertvollste Spielerin der Gastgeber ausgezeichnet worden war. „Wir waren im Kopf nicht mehr bei uns“, sagte die Libera selbstkritisch, „wir sind hektisch geworden. Aber davor konnten wir die Stuttgarter immer mal wieder ärgern.“ Trotz des leicht dissonanten Schlussakkords konnte Michael Kaiser dem Gesamtevent einiges abgewinnen. „Es war überragend“, sagte der Blaubären-Manager, „die Stimmung war bestens, das Spiel gut anzusehen.“