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Eigengewächs Emily Hachenberg rückt in den Bundesliga-Kader auf

Diese Geschichte schreibt nur der Sport – und sie macht uns als Verein ganz besonders stolz: Mit Emily Hachenberg schafft ein weiteres Gewächs aus den eigenen Reihen den Sprung in das Bundesliga-Team der Binder Blaubären TSV Flacht. Die 1,91 m große Diagonalangreiferin wird ab der kommenden Saison mit der Rückennummer 9 auf Punktejagd im deutschen Oberhaus gehen.

Seit mittlerweile sechs Jahren trägt Emi das Trikot des TSV Flacht. In dieser Zeit hat sie eine beeindruckende Entwicklung genommen. Neben ihrer Ausbildung im Heimatverein sammelte die talentierte Spielerin zwei Jahre lang wertvolle Erfahrungen im Landesverbandskader Baden-Württemberg (Arge BaWü) sowie am Bundesstützpunkt (BSP) Stuttgart 2 in der Oberliga und Regionalliga.

Nun folgt der nächste, riesige Meilenstein in der noch jungen Karriere der 17-Jährigen. „Es fühlt sich richtig cool an und ich bin glücklich über die Chance, zu zeigen, dass das genau der richtige Schritt für mich war. Ich freue mich mega darauf – auch wenn ich weiß, dass es definitiv eine Herausforderung wird“, blickt das Flachter Toptalent voller Tatendrang voraus.

Der Steckbrief zu Emily Hachenberg:

  • Spitzname: Emi
  • Geburtstag: 03.08.2008
  • Größe: 1,91 m
  • Position: Diagonal
  • Trikotnummer: 9
  • Bisherige Stationen: TSV Flacht (Jugend), BaWü-Kader (Oberliga/Regionalliga), BSP Stuttgart 2 (Regionalliga)

Nachgefragt: Emily Hachenberg im Interview

Emi, du bist für die Fans in Flacht natürlich keine Unbekannte. Seit wie vielen Jahren spielst du insgesamt schon beim TSV Flacht und welche Erfahrungen konntest du in dieser Zeit schon außerhalb unseres Vereins sammeln?

Emily Hachenberg: Ich spiele jetzt schon seit sechs Jahren hier in Flacht. Während dieser Zeit durfte ich glücklicherweise auch viel Input von außen mitnehmen: Ich war zwei Jahre im BaWü Kader, eine Saison in der Oberliga mit Arge BaWü, eine Saison in der Regionalliga mit BSP Stuttgart 2 und eine Saison Regionalliga mit Arge BaWü/BSP Stuttgart 2.

Jetzt schlägst du ein neues Kapitel auf: Vom Breitensport direkt rein ins Bundesliga-Team der Blaubären. Wie fühlt sich dieser große Schritt für dich an?

Emily Hachenberg: Es fühlt sich einfach richtig cool an! Ich bin unglaublich glücklich darüber, dass ich diese Chance bekomme. Ich möchte beweisen, dass das genau der richtige Schritt für mich war. Die Vorfreude ist riesig, auch wenn mir natürlich völlig bewusst ist, dass die erste Liga ein echt großer Schritt und eine echte Herausforderung wird.

Du wirst unser Team auf der Diagonalposition verstärken. Warst du dort eigentlich schon immer zu Hause?

Emily Hachenberg: Nein, angefangen habe ich damals tatsächlich als Mittelblockerin. Danach bin ich fest auf die Diagonalposition gewechselt, aber in der Jugend wurde ich zwischendurch auch schon mal auf Außen eingesetzt. 

Was liebst du an deiner aktuellen Rolle als Diagonalangreiferin am meisten?

Emily Hachenberg: Als Diagonalspielerin kann und muss ich viel Verantwortung für das Team übernehmen und in den ganz wichtigen Momenten die Punkte machen. Ich mag diesen positiven Druck ehrlich gesagt sehr – dieses Gefühl, dass man in engen Situationen genau jetzt abliefern muss.

Welcher Moment auf dem Feld gibt dir in der Halle den absoluten Adrenalinkick?

Emily Hachenberg: Definitiv der Moment, wenn man einen extrem langen, umkämpften und anstrengenden Ballwechsel am Ende für sich entscheidet! Das pusht einen selbst und die Mannschaft ungemein und ist einfach pures Adrenalin. Und das Beste: In unserer eigenen Halle wird so ein Punkt von den Fans auch immer richtig heftig abgefeiert. Die Stimmung ist dann einfach absolut mega!

Wenn du eine Regel im Volleyball ändern könntest, welche wäre das?

Emily Hachenberg: Momentan tatsächlich gar keine. Ich bin gerade echt super zufrieden mit den Regeln, so wie sie sind.

Du kennst die Bärenhöhle ja bestens. Worauf freust du dich in deiner ersten Bundesliga-Saison mit den Blaubären am meisten?

Emily Hachenberg: Ganz klar wieder auf die geile Stimmung und die großartige Atmosphäre in unserer Halle. Ich hoffe sehr, dass wir bei den Heimspielen gemeinsam den ein oder anderen Sieg einfahren oder wichtige Punkte mitnehmen können, um diese dann gebührend zusammen mit unseren Fans zu feiern! 

Vielen Dank, Emi! Wir sind stolz auf deinen Weg und freuen uns riesig, dich bei deinen nächsten Schritten in der 1. Bundesliga im eigenen Trikot anzufeuern!

Foto: Kai Hachenberg


Lea Finger geht in ihre zweite Saison bei den Blaubären

Die Binder Blaubären TSV Flacht setzen auf Kontinuität und die Weiterentwicklung junger Talente: Außenangreiferin Lea Finger wird auch in der kommenden Spielzeit der 1. Volleyball Bundesliga für die Blaubären aufschlagen. Für die 1,91 m große Volleyballerin ist es bereits die zweite Saison im Heckengäu.

Ley feierte im vergangenen Jahr ihr emotionales Debüt im deutschen Oberhaus und entwickelte sich schnell zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Teams. Ausgebildet beim TV Gladbeck unter Trainer Nico Vasi sowie am renommierten Bundesstützpunkt VC Olympia Münster inklusive Sportinternat, bringt die Außenangreiferin beste Voraussetzungen mit, um in dieser Saison den nächsten Entwicklungsschritt zu machen.

„Ich freue mich darauf, neue Erfahrungen zu sammeln, mich sportlich und persönlich weiterzuentwickeln und mit dem neuen Team zusammenzuwachsen“, blickt Lee hochmotiviert auf die kommenden Aufgaben.

Der Steckbrief zu Lea Finger:

  • Spitzname: Ley, Lee
  • Geburtstag: 18.02.2007
  • Größe: 1,91 m
  • Position: Außenangriff
  • Trikotnummer: 5
  • Bisherige Stationen: TV Gladbeck, VCO Münster / Sportinternat Münster

Nachgefragt: Lea Finger im Interview

Schön, dass du uns erhalten bleibst, Lea! Du gehst nun in deine zweite Saison im Trikot der Blaubären. Wenn du auf dein erstes Jahr im Oberhaus zurückblickst: Was war dein persönliches Highlight in Flacht?

Lea Finger: Mein persönliches Highlight war auf jeden Fall mein Debüt in der 1. Bundesliga. Das vergisst man natürlich nie! Ein weiterer unvergesslicher Moment war definitiv unser erster Heimsieg vor unseren eigenen Fans in der Halle.

Für alle, die dich neu kennenlernen oder deinen Weg noch nicht ganz vor Augen haben: Was waren deine wichtigsten Volleyball-Stationen, bevor du zu uns gestoßen bist?

Lea Finger: Vor meiner Zeit bei den Blaubären waren meine wichtigsten Stationen beim TV Gladbeck mit meinem damaligen Trainer Nico Vasi sowie die Zeit am Bundesstützpunkt VC Olympia Münster und dem angeschlossenen Sportinternat Münster. Dort konnte ich unglaublich wertvolle Erfahrungen sammeln, die mich sowohl sportlich als auch persönlich extrem weitergebracht haben. Für diese Zeit bin ich sehr dankbar.

Du bist auf der Außenposition zu Hause. Was liebst du an dieser Rolle auf dem Feld am meisten?

Lea Finger: An meiner Position liebe ich vor allem die enorme Vielseitigkeit. Man ist einfach in allen Bereichen des Spiels voll gefordert und hat extrem viele Möglichkeiten, das Spiel aktiv zu beeinflussen. Dadurch kann ich das Team auf ganz unterschiedliche Weise unterstützen. Genau diese Mischung macht es für mich besonders reizvoll.

Welcher Moment auf dem Feld oder in der Halle gibt dir den absoluten Adrenalinkick?

Lea Finger: Den größten Adrenalinkick bekomme ich, wenn die Fans lautstark hinter uns stehen, uns nach vorne peitschen, bei jedem einzelnen Ballwechsel mitfiebern und die Halle spürbar zum Beben bringen! Das gibt einem auf dem Feld noch einmal diese ganz besondere Extra-Motivation. Dazu kommt dann noch das unbeschreibliche Gefühl nach einem erfolgreichen Killblock. Diese gesamte Stimmung in der Halle gibt einem unglaublich viel Energie und macht einfach riesigen Spaß.

Wenn du die Möglichkeit hättest, eine Regel im Volleyball zu ändern – welche wäre das?

Lea Finger: Aktuell würde ich tatsächlich gar keine Regel ändern. Ich bin mit den bestehenden Regeln absolut zufrieden, so wie sie sind.

Die Vorbereitung läuft und die neue Bundesliga-Saison wirft ihre Schatten voraus. Worauf freust du dich mit den Blaubären am meisten?

Lea Finger: Ich freue mich total darauf, noch mehr Erfahrungen zu sammeln und mit unserem neuen Team richtig zusammenzuwachsen. Außerdem kann ich es kaum erwarten, unseren Fans wieder spektakulären Volleyball zu zeigen und die großartige Atmosphäre bei unseren Heimspielen hautnah mitzuerleben!

Vielen Dank für das Gespräch, Lea! Wir freuen uns sehr, dich weiterhin im Blaubären-Trikot spielen zu sehen und wünschen dir eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison!

Foto: Nils Wüchner


ZOI DVV-Pokal - Die Bärenhöhle erwartet einen Top-Gegner

Am 24.06.2026 wurde das Achtelfinale des ZOI DVV-Pokals ausgelost – und die Auslosung hält für die Binder Blaubären TSV Flacht ein echtes Highlight bereit. 🖤💙
🏐 Im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale treffen wir am 07. oder 08. November 2026 in der heimischen Bärenhöhle auf den mehrfachen Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin.
Wir freuen uns darauf, einen der erfolgreichsten Vereine des deutschen Volleyballs bei uns begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit unseren Fans, Partnern und Sponsoren einen besonderen Pokalabend zu erleben. 🔥
Solche Spiele sind nicht nur sportliche Höhepunkte, sondern bieten auch eine großartige Bühne für unsere Partner und Unterstützer. Gemeinsam schaffen wir Erlebnisse, die weit über den Sport hinausgehen. 🤝
Die Vorfreude ist groß – wir zählen schon jetzt die Tage bis zum Pokal-Achtelfinale in unserer Bärenhöhle! 🐻🏟️
#BinderBlaubären #TSVFlacht #DVVPokal #ZOIDVVPokal #VolleyballBundesliga #Sponsoring #Partnerschaft #Bärenhöhle #diebärensindoben

Neue Fädenzieherin für die Blaubären: Gesa Brandstrup wechselt nach Flacht

Die Kaderplanung der Binder Blaubären TSV Flacht für die kommende Saison in der 1. Volleyball Bundesliga läuft weiter auf Hochtouren. Mit Gesa Brandstrup präsentieren die Verantwortlichen eine neue, hochinteressante Regisseurin für das Zuspiel. Die 20-Jährige wechselt vom Zweitligisten Sparkassen Wildcats Stralsund ins Heckengäu.

Gesa bringt trotz ihres jungen Alters bereits reichlich hochklassige Erfahrung mit. Ausgebildet wurde sie unter anderem am Bundesstützpunkt beim VCO Berlin und sammelte dort wertvolle Spielpraxis in der 2. Bundesliga. Zudem war sie feste Stütze der deutschen Jugendnationalmannschaft, mit der sie weltweit bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie den European Youth Olympic Festivals (EYOF) aufschlug.

Besonders spannend: Für Gesa ist Flacht die erste Station im deutschen Oberhaus. „Da es meine erste Saison in der 1. Bundesliga ist, bin ich super gespannt auf das neue Kapitel und freue mich riesig darauf, gemeinsam mit Flacht anzugreifen“, blickt die sympathische Zuspielerin voller Vorfreude auf die neue Herausforderung.

Der Steckbrief zu Gesa Brandstrup:

  • Geburtstag: 15.02.2006
  • Größe: 1,80 m
  • Position: Zuspiel
  • Trikotnummer: 1
  • Bisherige Stationen: SC Spelle-Venhaus, VCO Berlin, DVV-Nationalteams, Sparkassen Wildcats Stralsund

Nachgefragt: Gesa Brandstrup im Interview

Herzlich willkommen bei den Blaubären, Gesa! Du stehst schon sehr lange auf dem Volleyballfeld. Wann hat deine Reise begonnen?

Gesa Brandstrup: Ich spiele Volleyball seitdem ich sieben Jahre alt bin, also seit 2013.

Wenn man auf deine bisherige Karriere blickt, fällt auf, dass du extrem vielseitig bist. Welche Positionen hast du im Laufe der Jahre schon ausprobiert?

Gesa Brandstrup: (lacht) Oh ja, ich habe fast alles durch! Ganz am Anfang war ich Mittelblockerin, da ich in meinem Team immer die Größte war. Das hat sich dann aber relativ schnell geändert und ich wurde Diagonalangreiferin. In der Jugendnationalmannschaft und bei der Landesauswahl war ich dann kurzzeitig als Außenangreiferin im Einsatz, ehe ich mit dem Wechsel nach Berlin zur Zuspielerin umgeschult wurde. Die einzige Position, auf der ich noch nie stand, ist somit Libero – aber das lassen wir auch mal lieber sein!

Das heißt, du kennst das Spiel aus fast jeder Perspektive. Von deinem Heimatverein SC Spelle-Venhaus ging es für dich weit herum. Was waren deine wichtigsten Stationen?

Gesa Brandstrup: Angefangen habe ich in Spelle-Venhaus – die übrigens in dieser Saison den Aufstieg in die 3. Liga geschafft haben, was mich riesig freut! Mit 15 Jahren bin ich dann aufs Sportinternat nach Berlin zum VCO gewechselt, wo ich unter Manu in der 2. Bundesliga spielen durfte. Parallel dazu durfte ich zusammen mit Lara Schaefer in der Jugendnationalmannschaft spielen, wo wir tolle Erfahrungen bei der EM, WM und den EYOFs sammeln konnten. Nach meinem Abi zog es mich letzte Saison dann zu den Sparkassen Wildcats Stralsund in die 2. Liga Pro.

Nun schlägst du im Zuspiel für die Blaubären auf. Was fasziniert dich an dieser Rolle am meisten?

Gesa Brandstrup: Am Zuspiel gefällt mir besonders gut, dass ich das Spiel leiten kann und viel Verantwortung übernehmen muss. Zudem werde ich auf dem Feld gerne kreativ und freue mich umso mehr, wenn ich mit meinen Pässen die gegnerische Mitte ein bisschen verwirren kann.

Welcher Moment im Spiel sorgt bei dir für den ultimativen Adrenalinkick?

Gesa Brandstrup: Ein fetter Kill Block! Das ist der absolute Adrenalinkick. Oder natürlich, wenn wir als ganzes Team einen dieser ultralangen, umkämpften Ballwechsel für uns entscheiden.

Im Volleyball werden immer wieder neue Dinge ausprobiert. Wenn du eine Regel ändern könntest, welche wäre das?

Gesa Brandstrup: Aktuell brauche ich eigentlich keine Regeländerung, ich bin ganz zufrieden. Aber ich bin sehr gespannt, ob die Regeländerungen, die derzeit in der Volleyball Nations League (VNL) getestet werden, am Ende fest eingeführt werden und was da in Zukunft noch so kommt.

Vielen Dank für das sympathische Gespräch, Gesa! Wir freuen uns sehr auf deine Bundesliga-Premiere im Blaubären-Trikot und wünschen dir einen super Start in Flacht!

Foto: Tino Härle