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News

Letztes Heimspiel unserer Binder Blaubären: Flacht - Borken 3:1

Nach der deutlichen 0:3-Niederlage im Hinspiel konnten wir heute unseren Heimvorteil nutzen und den Spieß umdrehen. So eng wie das Match war, bleibt es auch in der Tabelle: Mit einem Satzverhältnis von 13:52 gegenüber unseren 12:51 Sätzen rangieren die @skurios_volleys_borken weiterhin hauchdünn einen Platz vor uns.

Im Überblick:

👕 Flacht vs Borken
📅 07.03.2026, 19:30 Uhr
📍 Heckengäusporthalle II
📊 3:1 (20:25, 26:24, 25:23, 25:23)
🥇 Frauke Neuhaus (Flacht)
🥈 Pia Mohr (Borken)
⌛ 107 Minuten (27, 27, 27, 26)
🙌🏼 433 - AUSVERKAUFT!

Damit ist das letzte Heimspiel der Saison vorüber. Am 14.03.2026 wird es ab 18:00 Uhr in und gegen Dresden noch ein Auswärtsspiel zum Saisonabschluss geben.

📸 @nils_wuechner

🖤💙


1. Bundesliag: Eine phänomenale Bilanz

Die Binder Blaubären TSV Flacht treten am Samstag zum letzten Heimspiel ihrer Premierensaison in der ersten Volleyball-Bundesliga an. Schon jetzt steht die Partie unter besonderen Vorzeichen.

Die maximale Auslastung erreicht
Bereits eine Woche vor dem Heim-Showdown konnten die Blaubären Historisches vermerken: das Heimspiel gegen Mit-Aufsteiger Skurios Volleys Borken ist bis auf den letzten Platz ausverkauft. Das mag im ersten Moment unspektakulär klingen, es schließt jedoch an die bärenstarke Serie des TSV Flacht an. Jedes der zehn Heimspiel ihrer Debütsaison im Oberhaus war restlos gefüllt, damit verzeichnen die Flachter eine Auslastung von 100 Prozent über die gesamte Spielzeit. Eine Quote, die ihresgleichen sucht. Bereits in ihren zwei Spielzeiten in der zweiten Liga Pro waren die Blaubären ein großer Publikumsmagnet. Dieses Kunststück wiederholten sie in Liga eins nicht nur, sondern setzten mit der vollen Auslastung noch einen drauf.

Borken tritt favorisiert an
Gegen die Skurios Volleys hat Flacht nichts zu verlieren. Der amtierende Zweitligameister hat unter der Woche Schwarz-Weiß Erfurt zuhause mit 3:0 geschlagen und reist auch ob der vergangenen Aufeinandertreffen als haushoher Favorit in die Bärenhöhle. Für Borken ist die Partie im Heckengäu das letzte Saisonspiel und der offizielle Abschied ihrer Erfolgstrainerin Danuta Brinkmann, welche das Team im Vorjahr zum Meister und in diesem Jahr zum Zeitpunkt vor dem Duell mit Flacht zum besten Aufsteiger machte. Nach der laufenden Spielzeit wird sie, ebenso wie einige Leistungsträger der vergangenen Jahre, Borken verlassen.

Eine Saison für die Geschichtsbücher
Obwohl die Blaubären in der kommenden Woche mit dem Auswärtsspiel in Dresden noch einen letzten Auftritt in der Saison haben werden, soll nach dem Spiel in geselliger Runde in der Heckengäusporthalle gefeiert werden. Der gigantische Außenseiter hat sich in seiner Debütsaison weitaus teurer verkauft, als im Vorfeld anzunehmen war, unter anderem schockten die Binder Blaubären mit dem Heimsieg gegen den etablierten Erstliga-Club VC Wiesbaden. Auch gegen die Skurios Volleys Borken kann Flacht wieder überraschen, als Außenseiter hat die Mannschaft schon immer am besten geliefert.

Text: FN | Binder Blaubären TSV Flacht 
Foto: Thomas Hacker


Blaubären gehen bei den Ladies in Black unter

Der Volleyball-Bundesligist TSV Flacht hat in Aachen keine Chance und wird sang- und klanglos mit 0:3 abgefertigt.
Jürgen Kemmner | Leonberger Kreiszeitung vom 02.03.2026

Aachen/LeonbergDie Reise in die alte Kaiserstadt Aachen hat sich aus sportlicher Sicht für die Binder Blaubären TSV Flacht nicht gelohnt: Der Bundesliga-Neuling unterlag dem dreimalige Liga-Dritten (2014, 2018, 2019) nach 61 Spielminuten mit 0:3 (15:25, 21:25, 12:25) und Cheftrainer Manuel Hartmann fasste die Begegnung kurz und knapp zusammen: „Wir hatten zu viel Respekt und es ist uns nicht gelungen, einfache Bälle zu spielen.“

Die Blaubären hatten die Ladies in Black als Gegner auf der Liste, der schlagbar schien – wenn die Aachenerinnen einen schlechten Tag erwischten und die Frauen des TSV Flacht einen besonders guten. Doch weder das Eine noch das Andere traf ein. Die Gastgeberinnen, die mit fünf Spielerinnen der Stammsechs antraten, starteten überzeugend, die Blaubären hatten enorme Probleme mit dem Aufschlag der Ladies. Nach 18 Minuten war der Satz abgehakt.

Im zweiten Durchgang lagen die Flachter Frauen lange zurück, dann gelang ihnen eine Aufholjagd – und wenn sie sich in der entscheidenden Phase nicht so viele Aufschlagfehler geleistet hätten, wäre es womöglich noch enger geworden. Von einem möglichen Satzgewinn wollte Hartmann aber nicht sprechen, „wir wären aber vielleicht noch recht nah rangekommen“, meinte er.

Im dritten Satz war dann endgültig die Luft raus bei den Blaubären, der Chefcoach allerdings grollte seinen Spielerinnen nicht. „Jetzt wollen wir noch mal aufdrehen am nächsten Samstag gegen Borken“, betonte der 39-Jährige. Dann geht es ab 19.30 Uhr in der Heckengäusporthalle um den inoffiziellen Titel „bester Aufsteiger“. Die Volleys Borken und Flacht liegen mit jeweils sieben Punkten auf den Plätzen neun und zehn.


1. Bundesliga: Blaubären leisten Aachen mutigen Widerstand

Beim klaren Favoriten Ladies In Black Aachen ist für die Flachter Blaubären erwartungsgemäß kein Punkt zu holen. Trotz der klaren Widerstände zeigte die Mannschaft erneut, was in ihr steckt.

Bereits im Hinspiel war der Klassenunterschied zwischen dem Aufsteiger Binder Blaubären TSV Flacht und den alteingesessenen Ladies in Black Aachen ersichtlich geworden, das Team aus der Kaiserstadt hatte sich gegen die Mannschaft aus dem Heckengäu mit 3:0 durchgesetzt. Doch bereits in der ausverkauften Heckengäusporthalle hatten die Blaubären gezeigt, dass sie sich auch einem derart übermächtigen Gegner nicht kampflos ergeben. Die Blaubären hatten den Ladies In Black schon einmal die Krallen gezeigt und waren fest entschlossen, dies erneut zu tun.

In der gut besuchten Sporthalle in der Neuköllner Straße fand der Außenseiter schwer in die Partie, zu stark waren die Gastgeber um die erfahrene deutsche Nationalspielerin Corinna Glaab, welche die Ladies In Black als Kapitänin aufs Feld führte. Trotz der spielerischen Unterlegenheit stemmte sich Flacht mit allen Mitteln gegen die erwartbare Niederlage. Im ersten Satz reichte es auf Blaubären-Seite für 15 Punkte, eine beachtliche Marke gegen den etablierten Bundesligisten. Diese sollte in der Folge noch überboten werden.

Satz zwei geriet beinahe zur Sensation. Die Blaubären hatten in ihr Spiel zurückgefunden und waren für die Aachener Hausherrinnen kaum mehr zu bändigen. Zwar gelang es den Ladies immer wieder, in einzelnen Angriffen ihre höherklassigen Spieler in Szene zu setzen, die mit ihren Einzelleistungen den Sturmlauf der Flachter temporär zu hemmen wussten. Doch der Aufsteiger bot dem Pokalfinalisten von 2015 immer wieder mutig die Stirn. Als es auf das Satzende zuging, kamen die TSV-Damen dem großen Favoriten gefährlich nah. Doch der Riese wankte nur, er fiel nicht. Doch mit 21 Punkten hatten sich die Blaubären enorm hochwertig präsentiert.

Der kräfteraubende zweite Satz wurde den Flachtern in der Folge zum Verhängnis, der Start in den dritten Satz gelang kaum. Schnell waren die Blaubären, die mit der Athletik der Top-Spieler aus Aachen bislang nur phasenweise mithalten können, weit abgeschlagen. Doch als alles nach einem einstelligen Ergebnis aussah, bäumte sich der TSV Flacht nochmal auf und hievte sich noch auf 12 Punkte. Ein Achtungserfolg für den couragierten Auftritt der Mannschaft.

Flachts Mittelblocker lieferten eine Glanzleistung ab. Lizzy Lobzhanidze und Britta Schammer waren mit jeweils sieben erzielten Punkten hinter Kapitänin Frauke Flachts erfolgreichste Punktesammler und holten gemeinschaftlich ganze sieben der elf Flachter Blockpunkte, nur einen weniger als die komplette Aachener Mannschaft. Zur wertvollsten Spielerin auf Flachter Seite wurde schließlich Britta Schammer ernannt. Nachdem sie bereits am 1. November den damaligen VC Wiesbaden-Trainer Tigin Yaglioglu von sich überzeugt hatte, verlieh ihr Aachens Trainerin Mareike Hindriksen ihre zweite Auszeichnung der Saison. Schammer überzeugte nicht nur durch ihr starkes Blockspiel, sondern steuerte auch zwei Aufschlagpunkte zur Leistung der Blaubären bei.

Die Niederlage in Aachen ist keine, die den TSV Flacht aus dem Konzept bringt. Zwischen beiden Teams liegen Gräben, die in Flachts erstem Jahr in der Bundesliga noch nicht überwunden werden können. Mit den Skurios Volleys Borken erwarten die Blaubären am kommenden Samstag einen Gegner in der Bärenhöhle, den ebenfalls ein solcher Graben von den Flachtern trennt, der allerdings etwas kleiner erscheint.

Text: FN | Binder Blaubären TSV Flacht
Foto: Andreas Steindl