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  • Partner-Event der Binder Blaubären TSV Flacht
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Die Binder Blaubären TSV Flacht luden gute zwei Monate nach dem Ende der Hauptrunde ihrer ersten Spielzeit in der Volleyball-Bundesliga zu einem ihrer beliebten Partner-Events. Bestehende sowie interessierte neue Unterstützer des hochspannend Damenvolleyball-Projektes sollten einen Überblick über Erreichtes und einen Ausblick auf zu Erreichendes erhalten. Stilecht ging es vom Vereinsheim des TSV Flacht in Richtung Zielort, hier erwartete die Gäste bereits das erste Highlight des Tages.

Nordheim, 07. Mai 2026

Die Reise begann im offiziellen Mannschaftsbus der Binder Blaubären, dem großen Gefährt des langjährigen Reisepartners Enrico Traxel. Dieser hatte die Blaubären-Frauen in der vergangenen Saison zum Auswärtssieg nach Hamburg oder dem spektakulären Punktgewinn in Dresden chauffiert, aber genauso auch schon die erste Auswärtsfahrt des Flachter Teams im Oktober 2023 nach Essen begleitet. An Bord befanden sich neben Partnern und Staff-Mitgliedern des TSV auch einige Spielerinnen des Erstliga-Kaders.

Ziel der Reise war die Gemeinde Nordheim unweit Heilbronns. Auf dem Weingut der Privatkellerei Rolf Willy wurden die Gäste freundlichst mit hauseigenem Sekt begrüßt. Der Gastgeber, der die Binder Blaubären bereits seit dem mutigen Schritt in die 2. Bundesliga Pro unterstützt, stellte sich in Person von Geschäftsführer Günter Willy den geladenen Gästen vor. Gemeinsam mit Nichte Selina Willy führte der Sohn von Gründer und Namensgeber Rolf Willy durch den traditionsreichen Familienbetrieb.

Kulinarischer Genuss und emotionale Gänsehaut-Momente

Nach einer kurzweiligen Führung durch die Produktionsstätte erreichten die Partner und Potenziellen die edle Lounge, die bereits im Stile der Binder Blaubären auf das Event vorbereitet war. Nach einer kurzen Begrüßung wurde das abendliche Buffet eröffnet, mit dem Bistro Rapunzel aus Tiefenbronn versorgte eines der neusten Mitglieder der Blaubären-Partner-Gemeinschaft die Gäste mit erlesenen Köstlichkeiten.

Der große Auftritt des Abends folgte nach der kleinen Stärkung. Manager Michael Kaiser ergriff das Wort, begrüßte die Anwesenden und führte zunächst durch eine hochemotionale Rückschau auf die abgelaufene Spielzeit. Beeindrucken konnten die Zahlen um die hundertprozentige Hallenauslastung der Heimspiele oder die Einschaltzahlen in den Live-Übertragungen der Spiele. Bewegend wurden die Videos, welche den ersten Heimsieg der Blaubären in Deutschlands höchster Spielklasse, den abschließenden Erfolg im letzten Heimspiel der Saison und die gesamte emotionale Durchschlagskraft der Flachter Damen demonstrierten.

Nachhaltiges Wachstum im Visier: Ambitionierte Zukunftspläne

Im Anschluss richtete der Visionär wie gewohnt den Blick in die Zukunft, für diese hat sich der ambitionierte Dorfverein eine Menge vorgenommen. Langfristig soll ein gezieltes, nachhaltiges Wachstum generiert werden, um weiter gesund zu wachsen. Die Pläne sehen vor, die Mannschaft strategisch zu verstärken und gleichzeitig in der Geschäftsstelle spürbar in die Infrastruktur zu investieren. Um dieses Fundament zukunftssicher zu tragen, soll zudem an entscheidenden Stellen Hauptamtlichkeit geschaffen werden. Ein besonderes Augenmerk legt der Traditionsverein auf seine Jugendarbeit, die breit aufgestellten Nachwuchsteams des TSV sollen weiter gefördert werden, wofür es auch der Anstellung eines hauptamtlichen Jugendtrainers bedarf. Eine solche Stelle soll auch in der Verwaltung des Teams geschaffen werden, um die ehrenamtlichen Schlüsselpositionen langfristig zu professionalisieren.

Zum Erreichen dieser hoch gesteckten Ziele bedarf es vor allem eines wirtschaftlichen Wachstums. Die Blaubären wollen mit der Erschließung zusätzlicher Vermarktungsmöglichkeiten wie LED-Banden sowie Namensträgern für ein vereinseigenes internationales Vorbereitungsturnier oder die geplanten “Volley Talents” weiteren Partnern die Möglichkeit zur Partizipation am einzigartigen Weg der Flachter Blaubären ermöglichen. Ein weiterer Höhepunkt war die Präsentation des neuen Trikotsatzes durch Maskottchen Flachti und die Spielerinnen Frauke Neuhaus und Hanne Binkau. Besonders das zukünftige Libera-Trikot sorgen für achtungsvolles Raunen in der Runde der Partner.

Spielerisches Netzwerken und soziales Engagement

Diese Runde lockerte Nico Reinecke mit einem kleinen Spiel auf. Beim “Blaubären Business Bingo” sollten die Gäste sich mit anderen Unternehmern vernetzen und dabei diverse Aufgaben auf ihrer Bingo-Karte erfüllen. Die Suche nach einem Partner aus der gleichen Branche oder der Austausch der besten Strategien zur Mitarbeitergewinnung demonstrierten auf spielerische Weise den gewaltigen Mehrwert des starken Netzwerkes der Blaubären.

Unter anderem pflegen die Binder Blaubären TSV Flacht eine gezielte strategische Partnerschaft mit ARTHELPS, die auf gemeinsamen Ideen und gemeinsamen Werten beruht. Yasemin Lupo stellte die gemeinnützige Organisation vor, die sich für die Förderung kreativer Angebote für Kinder in Krisengebieten stark macht.

Nach einigen weiteren guten Gesprächen mit exklusiven Weinproben des Gastgebers Rolf Willy traten die inspirierten Partner im Mannschaftsbus die Heimreise an. Ein weiterer gelungener Abend im Team der Blaubären, der große Lust auf das nächste Partner-Event des TSV-Teams macht, welches unmittelbar vor dem Start der neuen Bundesliga-Saison beim langjährigen Unterstützer GOTECH stattfinden soll.

Foto: Franzi Schüttelbauer


Bundespokal u16w in Dresden

Am vergangenen Wochenende fand der Bundespokal u16w in Dresden statt. Unsere 3 Mädels (Lea Richter, Emily Bertleff und Nika Jurcevic) traten mit dem VLW an. Leider lief die Gruppenphase am Freitag nicht optimal, nach drei Niederlagen fand sich der VLW auf platz 4 in der Gruppe wieder. Somit ging es am Samstag und Sonntag um die Plätze 9-16. Neuer Tag, neues Glück, mit drei Siegen an dem restlichen Wochenende sicherten sich die Mädels rund um das Trainerteam Jan Herkommer und Jan Grauel den 9. Platz. Anschließend wurde der BaWü Kader nominiert, wir gratulieren Lea Richter zur Nominierung. Stolz sind wir aber auch auf Emily und Nika die soweit gekommen sind. Alle drei Mädels zeigten tolle Spiele und tolle Leistungen in den letzten Monaten!


  • Pokalfinalwochenende voller Emotionen für unsere U20- und U18-Mädels
  • Pokalfinalwochenende voller Emotionen für unsere U20- und U18-Mädels
  • Pokalfinalwochenende voller Emotionen für unsere U20- und U18-Mädels
  • Pokalfinalwochenende voller Emotionen für unsere U20- und U18-Mädels

Am vergangenen Wochenende wartete auf unsere weibliche Jugend noch einmal das große Saisonhighlight: das Pokalfinalturnier. Sowohl die U20 als auch die U18 hatten sich in den vergangenen Wochen mit starken Leistungen durch die Pokalrunden gekämpft – und sich damit verdient ihren Platz im Finalwochenende gesichert. Was dann folgte, waren zwei Tage voller Einsatz, Teamgeist, Spannung und großer Emotionen.

Den Auftakt machte am Samstag die U20 in Holzgerlingen. Die Ausgangslage war alles andere als einfach: Aufgrund zahlreicher Absagen etablierter Spielerinnen musste der Kader kurzfristig mit Mädels aus der U18 und U16 ergänzt werden. Gerade einmal eine gemeinsame Trainingseinheit vor dem Turnier musste ausreichen, um sich einzuspielen. Umso klarer war die Devise: Als Turniermannschaft zusammenwachsen, von Spiel zu Spiel besser werden und gemeinsam alles auf dem Feld lassen.

Und genau das gelang zunächst beeindruckend gut. Entgegen aller Erwartungen spielte sich das Team mit viel Leidenschaft und Energie durch die Gruppenphase. Mit zwei klaren 2:0-Erfolgen gegen Korb/Beinstein und den Angstgegner aus Biberach zogen unsere Mädels souverän ins Halbfinale gegen Freudental ein. Die Motivation war riesig, doch ausgerechnet in diesem Spiel zeigte die Mannschaft ihre schwächste Leistung des Tages und musste sich dem späteren Turniersieger verdient mit 0:2 geschlagen geben.

Im Spiel um Platz drei gegen Korb/Beinstein war die Enttäuschung spürbar, und die letzten Reserven fehlten. Trotz großem Kampfgeist ging die Partie knapp mit 1:2 verloren. Am Ende stand für die U20 ein starker vierter Platz – ein Ergebnis, das nach dieser langen und intensiven Saison allen Grund zum Stolz gibt.

Besonders emotional wurde es im Anschluss bei der Verabschiedung von zwei verdienten Jugendspielerinnen. Lisa Lettner und Lena Schwarz schlagen in der kommenden Saison nur noch bei den Damen auf und werden Flacht verlassen. Bei Paula Bertleff besteht noch die Hoffnung, dass sie der U20 in Teilen erhalten bleibt und den jungen Spielerinnen weiterhin mit ihrer Erfahrung zur Seite steht – auch wenn sie im Damenbereich voraussichtlich für einen anderen Verein auflaufen wird.

Am Sonntag war dann die U18 in Tübingen an der Reihe – wobei man fast sagen muss: unsere U16. Dass sich dieses junge Team überhaupt für das Finalturnier qualifizieren konnte, war bereits eine kleine Sensation. Erst vor zwei Wochen mussten die Mädels in der Trostrunde ein Turnier gegen vier andere Teams gewinnen, um das Finalticket zu lösen – und meisterten auch diese Aufgabe mit beeindruckender Selbstverständlichkeit.

Mit einem vollen Kader von 14 Spielerinnen ging es also ins Finalturnier. Das Halbfinale war das erklärte Ziel – und schon in der Gruppenphase zeigten die Mädels, dass mit ihnen zu rechnen war. Mit Siegen gegen Metzingen (2:0) und Tübinger Modell (2:1) schloss Flacht die Vorrunde als Gruppenerster ab. Im Halbfinale wartete Bad Waldsee, doch auch dort ließen unsere Spielerinnen keinen Zweifel an ihrer Entschlossenheit. Mit einem klaren 2:0 zogen sie hochverdient ins Finale ein.

Dort wartete mit Friedrichshafen der große Favorit. Was die beiden Teams anschließend auf das Feld brachten, war an Spannung, Dramatik und Emotionen kaum zu überbieten. Beide Mannschaften zeigten Volleyball auf bemerkenswert hohem Niveau für diese Altersklasse. Den ersten Satz gewann Flacht mit 25:18, im zweiten Satz schlug Friedrichshafen mit 25:17 zurück. Also musste der Tiebreak die Entscheidung bringen.

Beim Stand von 6:8 aus Flachter Sicht wurden die Seiten gewechselt. Doch unsere jungen Mädels gaben sich zu keinem Zeitpunkt auf, kämpften sich zurück und lagen kurz vor Schluss sogar mit 14:11 in Führung. Der ganz große Triumph war zum Greifen nah. Doch Friedrichshafen wehrte die Matchbälle ab, und am Ende mussten sich unsere überwiegend aus U16-Spielerinnen bestehende Mannschaft denkbar knapp mit 14:16 geschlagen geben.

Nach den ersten Tränen überwog jedoch schnell der Stolz. Platz zwei in der Pokalrunde – damit hatte vor dem Turnier wohl niemand gerechnet: weder die Mädels selbst noch Trainer oder Eltern. Umso größer war am Ende die Freude über eine Leistung, die Mut macht und zeigt, welches Potenzial in dieser jungen Mannschaft steckt.

So fuhren die Spielerinnen am Ende müde, aber mit einem guten Gefühl nach Hause – nachdem sie ihre Trainer sogar noch davon überzeugt hatten, dass am Montag natürlich kein trainingsfreier Tag notwendig sei. Der Blick geht nun voller Zuversicht nach vorn: Unsere U18 will in der kommenden Saison mit ihrer jungen Truppe die Leistungsstaffel aufmischen, und auch die U20 hat am Samstag eindrucksvoll gezeigt, dass in der neuen Runde die ein oder andere Überraschung möglich ist. Nach den Pfingstferien wird in den verschiedenen Trainingsgruppen wieder gearbeitet – mit Vorfreude, Ehrgeiz und dem festen Willen, an dieses besondere Pokalfinalwochenende anzuknüpfen.